curcumin

Kurkuma wird gerne als Gewürz beim Kochen eingesetzt. Es hat aber auch gesundheitsfördernde Eigenschaften und gilt als heilende Knolle. Kurkuma stammt aus Südasien und wird in Indien insbesondere seit mehreren tausend Jahren als Gewürz sowie als Heilmittel eingesetzt. Es gehört zu der Familie der Ingwergewächse.  [1]

Auch Ingwer kommt aus dem fernen Osten, aber woher genau weiß man heute nicht mehr. Seine Wurzeln werden im Volksmund ,,Knolle“ oder ,,Rhizom“ genannt. Die Auswirkungen auf die Gesundheit und sein Aroma machen die Knolle beliebt. [2]

Kurkuma und Ingwer wirken entzündungshemmende und antioxidativ und können Schmerzen lindern. Wir möchten Ihnen heute über Kurkuma berichten und u.a. eine Definition von Kurkuma und Ingwer geben. Welche wissenschaftlichen Effekte haben Kurkuma und Ingwer und welche Nahrungsergänzungsmittel gibt es diesbezüglich? Dies und noch mehr werden wir in unserem Beitrag thematisieren.

Was ist Kurkuma und Curcumin?

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In Verbindung mit Kurkuma taucht immer wieder das Wort Curcumin auf. Was die Wirkungen sind und was der Unterschied zwischen Kurkuma und Curcumin ist und wofür es genutzt wird.

Curcumin ist ein sekundärer Pflanzenstoff von Kurkuma. Die Farbe der Heilknolle wird also von Kurkuma verliehen. Curcumin ist ein organisches Molekül und ein Pigment, welches man in der Lebensmittelindustrie nutzt. Daher findet man es in vielen Lebensmittelgruppen. In dem Gewürz, welches wir fast alle kennen, nämlich dem Currygewürz ist es auch enthalten.

Kurkuma stammt aus Südasien und schmeckt mild-würzig und leicht bitter. Auf Grund seiner Form wird es als Knolle bezeichnet und sieht wie auch Curcumin einer Wurzel ähnlich. Kurkuma enthält verschiedene ätherische Öle und das Polyphenol Curcumin, welche dazu beitragen, dass Kurkuma so gesund ist. Die in der Kurkuma enthaltene Curcumin wirken stark entzündungshemmend und werden deshalb für die Prävention von Krankheiten eingesetzt.

Die gesundheitlichen Vorteile von Kurkuma und Curcumin

  • Osteoarthritis: Pflanzenstoffe in Kurkuma, zu denen auch Curcumin gehört, können Entzündungsmarker reduzieren und so die Symptome von Osteoarthritis lindern. [3]
  • Fettleibigkeit: Kurkuma und Curcumin können den Entzündungsweg hemmen, der an der Fettleibigkeit beteiligt ist, und können helfen, das Körperfett zu regulieren. [4]
  • Herzkrankheiten: Kurkuma und Curcumin können das "schlechte" LDL-Cholesterin und die Triglyceride senken und dadurch das Risiko für Herzerkrankungen reduzieren. [5]
  • Diabetes: Kurkuma und Curcumin können den Blutzucker-Stoffwechsel verbessern und möglicherweise die Auswirkungen von Diabetes auf Ihren Körper reduzieren. [6]
  • Leber: Eine Rattenstudie ergab, dass Kurkumaextrakt und Curcumin vor chronischen Leberschäden schützen, indem sie helfen, schädlichen oxidativen Stress zu reduzieren. [1]
  • Krebs: Obwohl sich die Forschung noch in einem frühen Stadium befindet, können Kurkuma und Curcumin die Aktivität von Dickdarm- und anderen Krebszellen reduzieren. [8]
  • Antimykotisch: Kurkuma und Curcumin können die Zellmembranen von Pilzen stören und könnten in Verbindung mit Pilzmedikamenten eingesetzt werden, um bessere Ergebnisse zu erzielen. [9]
  • Antibakteriell: Kurkuma und Curcumin haben eine starke antibakterielle Wirkung. Sie können das Wachstum vieler krankheitsverursachender Bakterien reduzieren. [10]

Das Geheimnis von Kurkuma und Curcumin

curcumin

Das als Kurkuma bekannte Gewürz ist eines der effektivsten Nahrungsergänzungsmittel. Viele Studien zeigen, dass Kurkuma große gesundheitliche Vorteile für den Körper und insbesondere dem Gehirn hat. Hier spielt der Hauptwirkstoff Curcumin eine große Rolle. 

Kurkuma enthält Verbindungen die Curcuminoide genannt werden. Da wichtigste hiervon ist Curcumin. Es hat starke entzündungshemmende Effekte und ist eine starke Antioxidantie. Die 10 gesundheitlichen und nachgewiesenen Vorteile sind folgende:

1. Kurkuma enthält bioaktive Verbindungen mit medizinischen Eigenschaften

Allerdings wird Curcumin nur schlecht in den Blutkreislauf aufgenommen. Um die volle Wirkung von Curcumin zu erleben, muss seine Bioverfügbarkeit (die Rate, mit der Ihr Körper eine Substanz absorbiert) verbessert werden.

2. Curcumin ist eine natürliche entzündungshemmende Substanz

Chronische Entzündungen tragen zu einigen häufigen Gesundheitszuständen bei. Curcumin kann viele Moleküle unterdrücken, von denen bekannt ist, dass sie eine wichtige Rolle bei Entzündungen spielen, aber seine Bioverfügbarkeit muss noch verbessert werden.

3. Kurkuma kann die antioxidative Kapazität des Körpers erhöhen

Curcumin ist ein starkes Antioxidans, das aufgrund seiner chemischen Struktur freie Radikale neutralisieren kann. Darüber hinaus deuten Tier- und Zellstudien darauf hin, dass Curcumin die Wirkung von freien Radikalen blockieren und die Wirkung anderer Antioxidantien stimulieren kann.

4. Curcumin kann den Wachstumsfaktor BDNF steigern

Curcumin steigert den Spiegel des Gehirnhormons BDNF, das den Wachstum neuer Neuronen erhöht und helfen kann, verschiedene degenerative Prozesse im Gehirn zu bekämpfen.

5. Curcumin kann Ihr Risiko für Herzkrankheiten senken

Curcumin hat positive Auswirkungen auf mehrere Faktoren, von denen bekannt ist, dass sie eine Rolle bei Herzkrankheiten spielen. Außerdem ist es ein entzündungshemmendes Mittel und Antioxidans.

6. Kurkuma kann helfen, Krebs zu verhindern

Krebs ist eine Krankheit, die durch unkontrolliertes Zellwachstum entsteht. Es gibt viele verschiedene Formen von Krebs, die durch Curcumin-Supplemente beeinflusst zu werden scheinen. Studien haben gezeigt, dass es zum Absterben von Krebszellen beitragen kann, die Angiogenese (Wachstum von neuen Blutgefäßen in Tumoren) reduzieren und die Metastasierung (Ausbreitung von Krebs) reduzieren kann. Curcumin führt zu mehreren Veränderungen auf molekularer Ebene, die helfen können, Krebs zu verhindern und vielleicht sogar zu behandeln.

7. Curcumin kann bei der Behandlung der Alzheimer-Krankheit nützlich sein

Curcumin kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und hat nachweislich zu verschiedenen Verbesserungen im pathologischen Prozess der Alzheimer-Krankheit geführt.

8. Arthritis-Patienten reagieren positiv auf Curcumin- Nahrungsergänzungsmittel

Arthritis ist eine häufige Erkrankung dessen Symptome Gelenkentzündungen sind. Viele Studien zeigen, dass Curcumin bei der Behandlung von Arthritis-Symptomen helfen kann und in einigen Fällen wirksamer ist als entzündungshemmende Medikamente.

9. Curcumin bringt Vorteile bei Depressionen

Curcumin hat gewisse positive Ergebnisse bei der Behandlung von Depressionen gezeigt. Laut einer Studie ist Curcumin genauso wirksam wie ein Antidepressivum. Es gibt auch einige Hinweise darauf, dass Curcumin die Neurotransmitter Serotonin und Dopamin im Gehirn erhöhen kann .

10. Curcumin kann helfen, den Alterungsprozess zu verzögern und altersbedingte chronische Krankheiten zu bekämpfen

Aufgrund seiner vielen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit, wie z.B. das Potenzial Herzkrankheiten, Alzheimer und Krebs vorzubeugen, kann Curcumin die Langlebigkeit unterstützen.

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Das Zade Vital Curcumin Turmeric Forte hat stark entzündungshemmende Wirkungen und unterstützt bei der Behandlung von Rheumatoide Arthritis und Arthrose. Außerdem hilft es bei Verkalkung, hat eine antidepressive Wirkung und unterstützt die Gehirnfunktionen.

Quellenangabe:

  1. eatsmarter.de
  2. utopia.de
  3. ncbi.nlm.nih.gov/
  4. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  5. ncbi.nlm.nih.gov
  6. ncbi.nlm.nih.gov
  7. ncbi.nlm.nih.gov
  8. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  9. ncbi.nlm.nih.gov/
  10. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/